[ˈɛt͡sn̩]
HerkunftErbwort von mittelhochdeutsch etzen ^(→ gmh), althochdeutsch ezzen ^(→ goh) „füttern, weiden, ursprüglich essen machen; Beispiel: ‚Die Säure frisst sich gleichsam in das Metall hinein.‘“
- transitiveetwas zersetzend angreifen
“Die Säure ätzt auf der Haut, also Vorsicht.”
- transitivemit Hilfe ätzender Stoffe bearbeiten
“Der Buchstabe wurde in das Metall geätzt.”
“„Sorgen Sie beim Ätzen immer für Frischluftzufuhr, am besten arbeiten Sie im Freien oder unter einem starken Abzug.“”
- figurative, intransitivejemanden stark reizen
“Sie ätzt am unverblümtesten gegen 25 Jahre Ignoranz und schweigende Toleranz der Partei gegenüber dem Nazi-Gift, die der Radikalisierung Vorschub geleistet habe.”
“Das war aber eine ätzende Bemerkung!”
Formenätze(present) · ätzt(present) · ätzte(past) · ätzte(subjunctive-ii) · ätze!(imperative, singular) · ätz!(imperative, singular) · ätzt!(imperative, plural) · geätzt(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · ätzen(active, infinitive, present) · geätzt haben(active, infinitive, perfect) · geätzt werden(processual-passive, infinitive, present) · geätzt worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · geätzt sein(statal-passive, infinitive, present) · geätzt gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu ätzen(active, extended, infinitive) · geätzt zu haben(active, extended, infinitive) · geätzt zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · geätzt worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive) · geätzt zu sein(statal-passive, extended, infinitive)