[ˈaːlən]
Origin[1] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Aal abgeleitet, nach dessen Bewegungen (nach dem gleichen Muster wie sich rekeln zu Rekel „großer Hund“, schlängeln zu Schlange, robben zu Robbe, vgl. dänisch slange sik ^(→ da) „sich aalen“, norwegisch åle ^(→ no) „robben“), mit späterer Begriffseinengung auf die heutige Bedeutung.
- reflexivesich ausstrecken, (zum Beispiel im Bett, in der Sonne, am Strand) faulenzen
“Er aalt sich in der Sonne.”
“Beim Erzählen der alten Anekdoten aalten wir uns vor Lachen.”
- intransitiveAale fangen, auf Aalfang gehen
“Bis ans Ende seiner Tage aalt John noch im See hinter seinem Haus.”
- outdated, transitive(ein Rohr) mit einem Aal lüften und reinigen
“„Noch erinnere ich mich, aalen als ein Kunstwort unserer Röhrmeister gefunden zu haben; für: eine verschlemmte Röhre luften, indem man einen lebendingen Aal durchschlüpfeln läßt.“”
- Stadt in Baden-Württemberg, Deutschland
“Er wurde in Aalen geboren.”
“Ich habe in Aalen meinen Urlaub verbracht.”
“Nach Aalen führen viele Wege.”
- unterste und älteste Stufe des Dogger
“Das Aalen beginnt mit dem Erstauftreten der Ammonitengattung Leioceras.”
- dative, form-of, pluralDativ Plural des Substantivs Aal
Formsaale(present) · aalst(present) · aalt(present) · aalte(past) · aalte(subjunctive-ii) · aal!(imperative, singular) · aalt!(imperative, plural) · geaalt(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · aalen(active, infinitive, present) · geaalt haben(active, infinitive, perfect) · geaalt werden(processual-passive, infinitive, present) · geaalt worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · zu aalen(active, extended, infinitive) · geaalt zu haben(active, extended, infinitive) · geaalt zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · geaalt worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive) · aalend(participle, present, active) · geaalt(participle, perfect, passive) · zu aalender(participle, gerundive)