[ˈbyːsn̩]
Originmittelhochdeutsch büezen, althochdeutsch buozen, belegt seit dem 9. Jahrhundert; voraus geht germanisch *bōt-ja- „bessern“
- nachdem man schuldig geworden ist, eine Strafe auf sich nehmen (die einem möglicherweise Geschädigten nicht dient)
“Dafür sollst du mit Nachsitzen büßen!”
- einem Geschädigten Wiedergutmachung leisten
“Mit dieser Zahlung hat er die Schädigung reichlich gebüßt.”
- Swiss Standard Germanmit einer Buße belegen
“„Zum ersten Mal sind Urner Wirte von der Staatsanwalt gebüsst worden, weil sie sich nicht an das Rauchverbot gehalten haben.“”
- das Abtragen von Schuld
“Nach dem Beichten ist jetzt für dich die Zeit des Büßens angebrochen.”
Formsbüssen(alternative, Switzerland, Liechtenstein) · büße(present) · büßt(present) · büßte(past) · büßte(subjunctive-ii) · büße!(imperative, singular) · büß!(imperative, singular) · büßt!(imperative, plural) · gebüßt(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · büßen(active, infinitive, present) · gebüßt haben(active, infinitive, perfect) · gebüßt werden(processual-passive, infinitive, present) · gebüßt worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gebüßt sein(statal-passive, infinitive, present) · gebüßt gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu büßen(active, extended, infinitive) · gebüßt zu haben(active, extended, infinitive) · gebüßt zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gebüßt worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive)