[ˈbɔnt͡sə]
HerkunftDer Ausdruck (anfangs auch als Bonse, Bontze, Bonzi, Bonzier und ähnlicher Formen) wurde Ende des 16. Jahrhunderts (um 1600) in der 1. Bedeutung über französisches bonze ^(→ fr), englisches bonze ^(→ en) und portugiesisches bonzo ^(→ pt) womöglich aus japanischem 凡僧 (ぼんそう, Hepburn: bonsō) ^(→ ja) – beziehungsweise 坊主 (ぼうず, Hepburn: bōzu) ^(→ ja) – entlehnt, das seinerseits wiederum chinesisches 凡僧 (Pinyin: fánsēng) ^(→ zh) in der eigentlichen Bedeutung ‚fremdländischer Mönch‘ wiedergibt. Ungeklärt bleibt, ob dieses Wort chinesischen Ursprungs oder aus einer Sprache Indiens entlehnt ist.
- buddhistischer (lamaistischer) Mönch oder Priester in Ostasien, vor allem in China und Japan
“„Sie haben faſt eine Religion mit denen in China / haben jre Abgoͤtter / vnd deren Prieſter / welche ſie Bonſes nennen / vnd in groſſen Wuͤrden halten.“”
“„In ihrem aͤußern Geſetz, das die Bonzen dem Volke predigen, tragen ſie die Geſchichte des Fo, und ſeiner Vergoͤtterung vor, erzaͤhlen, wie unzaͤhlige Mal er unter allerley Geſtalten, und Verwandlunge”
“„Aus dem oberen Stockwerke kam ein Mann herabgeſtiegen, der gemütlich eine Cigarette ſchmauchte. ‚Wer iſt das?‘ fragte der Kapitän. ‚Der Ho-ſchang,‘ antwortete ich. ‚Ho-ſchang! Was iſt das?‘ ‚Der Prie”
FormenBontze(obsolete) · Bonse(variant, archaic) · Bonzi(variant) · Bonzier(variant) · Bonzin(feminine, rare) · Bonze(nominative, singular) · Bonzen(nominative, plural) · Bonzen(genitive, singular) · Bonzen(genitive, plural) · Bonzen(dative, singular) · Bonzen(dative, plural) · Bonzen(accusative, singular) · Bonzen(accusative, plural)