[deˈkaːn]
Herkunftmittelhochdeutsch techant, (Dechan 15./16. Jahrhundert), althochdeutsch degan, von lateinisch decānus ^(→ la) „Leiter von Zehn“, belegt seit dem 10. Jahrhundert, heutige Form seit dem 15. Jahrhundert
- Vorsteher und Sprecher einer Fakultät oder eines Fachbereichs an einer Hochschule
“Dekane werden nur für eine begrenzte Zeit gewählt.”
“„Der Professor, der sich für Roth sowohl in pädagogischer als auch in beruflicher Hinsicht als überaus wichtig erweisen sollte, war Napier Wilt, der Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät.“”
- in einigen evangelischen Landeskirchen das Oberhaupt eines Kirchenkreises, Kirchenbezirks oder Dekanats, siehe auch Superintendent
- in der katholischen Kirche der Leiter eines Kirchenbezirks oder Dekanats
- eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Alkane (→Decan)
- Bezeichnung für jeweils ein Drittel eines der 12 Abschnitte des Tierkreises
- südlicher Teil des Indischen Subkontinents
FormenDekanin(feminine) · Dekan(nominative, singular) · Dekane(nominative, plural) · Dekans(genitive, singular) · Dekane(genitive, plural) · Dekan(dative, singular) · Dekane(dative, singular) · Dekanen(dative, plural) · Dekan(accusative, singular) · Dekane(accusative, plural) · Deccan(alternative) · Dekhan(alternative) · Dekkan(alternative) · Dekan(genitive, singular)
Quelle: Wiktionary