[deˈpoː]
Herkunftim 18. Jahrhundert von französisch dépôt ^(→ fr) entlehnt, das auf lateinisch depositum ^(→ la) zurückgeht, dem Partizip Perfekt zu deponere ^(→ la) „niederlegen“
- Ort oder Gebäude zur Aufbewahrung von Dingen
“Wir schaffen die Kisten in unser Depot.”
“Alle Depots sind voll.”
“„Depots und Weinfässer der Stadt seien gefüllt, Soldaten und Büger feierten Feste, und die Huren hätten viel zu tun.“”
- financeKonto zur Aufbewahrung von Wertpapieren
“Ich habe keine einzige Aktie mehr in meinem Depot.”
- Swiss Standard GermanPfand für Entliehenes, Flaschenpfand
“Das Getränk kostet zwei Franken plus fünfzig Rappen Depot [für die Flasche].”
“Für die Weinflasche bekommen Sie kein Depot ([3]) zurück, auch wenn sich darin ein Depot ([5]) gebildet hat.”
- Garage oder Unterstand für Tram (Tramdepot), Bus (Busdepot), Trolleybus (Trolleybusdepot)
“Die Straßenbahn ist zur Wartung im Depot abgestellt.”
“„Die Depots kamen wieder in Sicht, ein Wagen davor, der Kühler qualmte wie ein Vesuv, die Haube war aufgerissen, ein Mensch steckte zur Hälfte darin.“”
- Rückstand im Wein (Weindepot)
“Der Wein hat bereits ein Depot gebildet.”
FormenDepot(nominative, singular) · Depots(nominative, plural) · Depots(genitive, singular) · Depots(genitive, plural) · Depot(dative, singular) · Depots(dative, plural) · Depot(accusative, singular) · Depots(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary