[ˈaɪ̯təl], [ˈaɪ̯tl̩]
Herkunftmittelhochdeutsch itel, althochdeutsch ital „leer, nichts, gehaltlos, eingebildet“; vergleiche niederländisch ijdel, englisch idle
- voller Selbstverliebtheit, sich selbst bewundernd
“Er ist ein eitler Hahn.”
- archaicohne Aussicht auf Erfolg; sinnlos und falsch
“Gib dich in seine Hand mit innigem Vertrauen; sollst statt auf eitel Sand auf echten Felsen bauen (...).”
“„die eitlen sorgen, leeren schrecken, die sich der kleinmuth unterm monde schaft.“”
“„Der Menschen Tage sind gezählt, was immer sie tun, ist eitel Wind!“”
- (ganz) rein
“„Der Menschen Tage sind gezählt, was immer sie tun, ist eitel Wind!“”
“Die Schale ist eitel Gold.”
“Alles ok, alles eitel Sonnenschein!”
- männlicher Vorname
“Eitels Hochzeit liegt schon drei Jahre zurück.”
Formeneitel(positive) · eitler(comparative) · am eitelsten(superlative) · eitler(positive, nominative, strong, singular, masculine) · eitle(positive, nominative, strong, singular, feminine) · eitles(positive, nominative, strong, singular, neuter) · eitle(positive, nominative, strong, plural) · eitlen(positive, genitive, strong, singular, masculine) · eitler(positive, genitive, strong, singular, feminine) · eitlen(positive, genitive, strong, singular, neuter) · eitler(positive, genitive, strong, plural) · eitlem(positive, dative, strong, singular, masculine) · eitler(positive, dative, strong, singular, feminine) · eitlem(positive, dative, strong, singular, neuter) · eitlen(positive, dative, strong, plural) · eitlen(positive, accusative, strong, singular, masculine) · eitle(positive, accusative, strong, singular, feminine) · eitles(positive, accusative, strong, singular, neuter) · eitle(positive, accusative, strong, plural) · eitle(positive, nominative, weak, singular, masculine)