[ˈɛsɛɪ̯], [ˈɛse], [ɛˈsɛɪ̯]
HerkunftDas deutsche Substantiv Essay wurde als Lehnwort im 18. Jahrhundert vom englischen essay ^(→ en) übernommen. Dieses englische Wort wurde wiederum dem altfranzösischen essai (deutsch: die Probe, der Versuch) entlehnt, das seinerseits auf das lateinische Substantiv exagium (deutsch: das Wiegen, das Wägen; zu exigere (abwägen, beurteilen) zurückführt. Die spezielle Bedeutung „Literarische Abhandlung“, „literarischer Versuch“ geht auf das Werk Montaignes (1533 – 1592) „Essais“ (deutsch: „Versuche“) aus dem Jahr 1580 zurück. Ins Deutsche kam der Begriff „Essay“ mit Werken englischer Autoren dieser Gattung.
- geistreiche, allgemein verständliche, gewöhnlich kurze Abhandlung, die das Thema oft aus dem Blickwinkel des Autors darstellt
“Essays behandeln meist ein gesellschaftliches oder kulturelles Phänomen, sind aber nicht fiktional.”
“Viele Essays zeichnen sich aus durch eine gewisse Leichtigkeit, stilistische Ausgefeiltheit, Verständlichkeit und einen nicht zu unterschätzenden Witz.”
“„In einem Punkt war Woolf in ihrem Essay ihrer Zeit noch weiter voraus, als der Feminismus es sich hat erträumen können.“”
FormenEssai(alternative) · Essay(nominative, singular) · Essays(nominative, plural) · Essays(genitive, singular) · Essays(genitive, plural) · Essay(dative, singular) · Essays(dative, plural) · Essay(accusative, singular) · Essays(accusative, plural)