[ˈfaːnə]
Herkunftmittelhochdeutsch van(e), althochdeutsch fano, germanisch *fanōn „Tuch“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
- einzigartiges (häufig rechteckiges) Stück Stoff, fest an einem Stock angebracht, zur Übermittlung von Informationen
“Die meisten Regimenter hatten ihre eigene Fahne.”
“„Finnland bekam seine Fahne mit Erlangen der Unabhängigkeit von Russland 1917.“”
“Übertragen: „Er redigiert, verändert, schreibt neu, ringt mit dem Verlag um Kürzungen, will noch die Fahnen bearbeiten, ist gänzlich ohne Hoffnung.“”
- figurativeIdee, Prinzip, Motto
“Dieser Zusammenschluss von Menschen hatte sich weises Handeln auf die Fahnen geschrieben.”
- figurativeAusdruck für Militär, Armee
“Mit 18 Jahren ging er zur Fahne, um seinen Wehrdienst abzuleisten.”
- figurativeausgeatmete Luft nach Alkoholkonsum
“Der Fahrer hatte eine so starke Fahne, dass der Polizist eine Blutalkoholkontrolle anordnete.”
FormenFähnchen(diminutive) · Fähnlein(diminutive) · Fahne(nominative, singular) · Fahnen(nominative, plural) · Fahne(genitive, singular) · Fahnen(genitive, plural) · Fahne(dative, singular) · Fahnen(dative, plural) · Fahne(accusative, singular) · Fahnen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary