[fʁɪt͡s]
Herkunftursprünglich Kurzform von Friedrich, seit Anfang des 20. Jahrhunderts als selbständiger Name verwendet
- männlicher Vorname
“Fritz isst immer mein Pausenbrot.”
“Louise ist auf dem dünnen Eis eingebrochen, heroisch eilt der junge Offizier zu ihrer Rettung. Der Erzähler gesteht den deutschen Soldaten, die schnell Louisens und Fritzens Rettung organisieren, Ents”
“Wohl möglich wäre, daß zwei Fritze unterschieden werden müssen, Vater und Sohn, etwa Fritz I. 1400-1428 und Fritz II c. 1444.”
- deutscher Nachname, Familienname
“Fräulein Fritz hört schon wieder so laut Grammophon.”
“Herr Fritz wollte uns kein Interview geben.”
“Die Fritzens fliegen heute nach Paris.”
- no-pluralmeist abwertend, von Nicht-Deutschen verwendet, die (Verkörperung der) Deutschen
“Drüben lag der deutsche „Fritz“, der Feind, der in ihr Land eingefallen war, der offen die Absicht aussprach, sie zu versklaven, wie er schon viele Völker versklavt hatte, und nun war einer zu ihnen g”
“Alle Anstrengungen der Deutschen bewirkten bei den Bewohnern das Hauses «sechs Strich eins» nicht Schrecken, sondern nur herablassenden Spott: «Ach, wie sich der Fritz heute wieder anstrengt!» «Schau,”
“Gegenwärtig geht es uns nicht schlecht. Wir essen und trinken zur Genüge, was der verfluchte Fritz seinerzeit bei uns gestohlen hat.”
FormenFritzchen(diminutive) · Frieder(variant) · Fritza(feminine) · Fritz(nominative, singular) · Fritze(nominative, plural) · Fritz(genitive, singular) · Fritze(genitive, plural) · Fritz(dative, singular) · Fritze(dative, singular) · Fritzen(dative, plural) · Fritz(accusative, singular) · Fritze(accusative, plural) · Fritze(variant) · Fritzel(variant) · Fritzen(variant) · Fritzi(variant) · Fritzke(variant) · Fritzl(variant) · Fritzler(variant) · Friz(variant)
Quelle: Wiktionary