[ˈɡaʁdə]
Herkunftim späten 15. Jahrhundert als Bezeichnung bestimmter Landsknechtsgruppen von französisch garde, im 16. Jahrhundert auch von spanisch oder italienisch guardia eingedeutscht Gwardi, seit dem späten 17. Jahrhundert als Bezeichnung fürstlicher Leibwache etabliert, im Französisch und Altfranzösisch sowie anderen romanischen Sprachen durch zugehörige Verben wie garder oder guardar und guardare begleitet, von einer frühen Entlehnung aus dem Germanischen, verwandt mit warten und Warte, vielleicht auch mit gotisch wadja „Wächter“, das w wohl früher einem u ähnlich gesprochen und da romanischen Muttersprachlern schwierig durch ein g ergänzt und ersetzt
- das Regiment der Leibwache eines Regenten
“Die päpstliche Garde übernimmt die Wache vor dem Eingangstor.”
“„Der Wagen hält drunten an der Moschee, wo die Garde des Sultans präsentiert.“”
“„Die Garde war ins Feld gerückt, Dolochow war degradiert.“”
- im Karneval bunte Uniformen tragende Gruppe eines Vereins
“Alle Vereine und Garden, die mit einem eigenen Gefährt teilnehmen möchten, müssen sich bis spätestens Freitag zum großen Karnelvalsumzug anmelden.”
FormenGarde(nominative, singular) · Garden(nominative, plural) · Garde(genitive, singular) · Garden(genitive, plural) · Garde(dative, singular) · Garden(dative, plural) · Garde(accusative, singular) · Garden(accusative, plural)