[ɡəˈboːt]
Herkunftetymologisch: mittelhochdeutsch gebot „Auftrag, Ladung zum Erscheinen, Verbot, Herrschaft“, althochdeutsch gibot „Befehl, Erlaß“, belegt seit der Zeit um 800
- Verpflichtung oder Anweisung
“Die Zehn Gebote des Juden- und Christentums sind verpflichtend.”
“„Fußball ist keine Religion, da seine Regeln nicht auf übermenschliche Gebote zurückgehen.“”
“„Für fromme Juden ist dieser Zwang im Fruchtbarkeitsgebot der Bibel begründet, für Perez aber wird die Einhaltung des Gebotes zum Stoff der Satire.“”
- Erfordernis
“Es ist ein Gebot der Stunde, Mitgefühl zu zeigen.”
“„Da die uns zu Gebote stehenden Züge zahlreich und dabei von ungleichem Wert sind, ist es natürlich sehr leicht möglich, dieses oder jenes zu übersehen; in neun Fällen unter zehn wird der Spieler, der”
- Kaufangebot bei einer Auktion
“Sie sollten jetzt ein höheres Gebot abgeben, wenn sie die Vase wirklich für die Sammlung erwerben wollen.”
“„Es sei ein neues Gebot eingegangen, noch immer unter unserer Preisforderung, aber besser als das vorige.“”
- active, form-of, indicative, past, singular1. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs gebieten
- active, form-of, indicative, past, singular3. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs gebieten
FormenGebot(nominative, singular) · Gebote(nominative, plural) · Gebots(genitive, singular) · Gebotes(genitive, singular) · Gebote(genitive, plural) · Gebot(dative, singular) · Gebote(dative, singular) · Geboten(dative, plural) · Gebot(accusative, singular) · Gebote(accusative, plural)