[ɡʁaɪ̯s]
Herkunftmittelhochdeutsch grīse „alter Mann“ ist eine Substantivierung des Adjektivs mittelhochdeutsch grīs „grau“; weitere Herkunft unklar. Das Wort ist seit dem 12. Jahrhundert belegt.
- sehr alter Mensch, meist Mann
“Nachdem ich Ludwig 1922 aus den Augen verloren hatte, traf ich ihn erst 72 Jahre später wieder, als er schon ein Greis war.”
“„Heute amüsiert man sich königlich darüber, wenn man liest, daß etwa der große deutsche Philosoph Immanuel Kant in der Laudatio der Königsberger Universität zu seinem 50. (!) Geburtstag mit ‚Ehrwürdig”
“„Den mümmelnden Greis gibt es nicht mehr. Er trägt Implantate.“”
- literarysehr alt
“Er besucht jede Woche seine greise Großmutter.”
“„Gerne hätte ich mich von Extrembergsteigern der Küstenwache retten lassen, aber dann musste ich mit ansehen, wie ein greises Pärchen an uns vorüber zu Tal schritt, rüstig und flott, mit Kraxelstöcken”
“„Noch in der folgenden Nacht ermordeten die Soldaten ihre britischen Offiziere und zogen nach Delhi, wo sie den greisen Großmogul dazu aufforderten, ihre Führung zu übernehmen.“”
FormenGreisin(feminine) · Greis(nominative, singular) · Greise(nominative, plural) · Greises(genitive, singular) · Greise(genitive, plural) · Greis(dative, singular) · Greise(dative, singular) · Greisen(dative, plural) · Greis(accusative, singular) · Greise(accusative, plural) · greis(positive) · greiser(comparative) · am greisesten(superlative) · greiser(positive, nominative, strong, singular, masculine) · greise(positive, nominative, strong, singular, feminine) · greises(positive, nominative, strong, singular, neuter) · greise(positive, nominative, strong, plural) · greisen(positive, genitive, strong, singular, masculine) · greiser(positive, genitive, strong, singular, feminine) · greisen(positive, genitive, strong, singular, neuter)