[ɡʁɪf]
Originmittelhochdeutsch grif, althochdeutsch -grif, germanisch *gripi- „Griff“, als selbständiges Wort belegt seit dem 9. Jahrhundert, als Teil des Kompositums hantgriff bereits im 8. Jahrhundert
- derjenige Teil eines Gegenstandes, der dafür vorgesehen ist, dass man ihn ergreift, wenn man den Gegenstand benutzt
“Der Griff des Kochtopfes ist abgebrochen.”
“Der Griff des Schwertes war kunstvoll verziert.”
- das Greifen, Zugreifen, Anpacken
“Ein Griff in die Tasche und er holte die Pistole hervor.”
“Zeigst du mir noch mal den Griff? Ich kriege die Finger nicht so weit auseinander. Gitarre lerne ich wohl nie.”
“Mit einem beherzten Griff erwischte er noch den Ärmel der Jacke des Fliehenden.”
- figurativedas Beherrschen einer Aufgabe, im Griff
“Er hatte seine Probleme im Griff.”
- Haftung von einer Oberfläche an einer anderen
“Die Reifen hatten einen zufriedenstellenden Griff auf der feuchten Straße.”
- haptische Qualität von Textilerzeugnissen
“Diese Wolljacke hat einen wunderbar seidigen Griff.”
- das Erfassen der Beute durch einen Raubvogel
“Der Habicht tötet mit dem Griff, der Falke mit dem Biss.”
- active, form-of, indicative, past, singular1. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs greifen
- active, form-of, indicative, past, singular3. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs greifen
FormsGr.(abbreviation) · Griff(nominative, singular) · Griffe(nominative, plural) · Griffes(genitive, singular) · Griffs(genitive, singular) · Griffe(genitive, plural) · Griff(dative, singular) · Griffe(dative, singular) · Griffen(dative, plural) · Griff(accusative, singular) · Griffe(accusative, plural)