[ˈɡʁuːbə]
Originmittelhochdeutsch gruobe, althochdeutsch gruoba, germanisch *grōbō „Grube“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
- natürliche oder künstlich angelegte Vertiefung im Erdboden
“Die Indios bauen eine Grube, um Tapire einzufangen.”
“„Im Oppidum Manching belegten mehr als 100 Gruben für Getreide die Bedeutung der Landwirtschaft außerhalb der Stadtmauern.“”
- Bergwerk
“Die Grube wurde wegen wiederholter Wassereinbrüche geschlossen.”
“„Sie stand um vier Uhr früh auf, wenn die Männer in die Grube fuhren.“”
“„Am nächsten Tage stieg ich wieder in die Grube hinab, wo ich viele Stunden eifrig das Handwerk eines Bergmanns ausübte.“”
- Grab
“Der Sarg wird in die Grube herabgelassen.”
- short-formFäkaliengrube
“Die Grube muss mindestens einmal im Jahr geleert werden.”
- eine Gemeinde in Schleswig-Holstein, Deutschland
“Grube liegt in Deutschlands Norden.”
“Grube befindet sich unweit der Ostsee.”
FormsGr.(abbreviation) · Grübchen(diminutive) · Grube(nominative, singular) · Gruben(nominative, plural) · Grube(genitive, singular) · Gruben(genitive, plural) · Grube(dative, singular) · Gruben(dative, plural) · Grube(accusative, singular) · Gruben(accusative, plural) · (das) Grube(nominative, singular) · des Grube(genitive, singular) · des Grubes(genitive, singular) · Grubes(genitive, singular) · (dem) Grube(dative, singular) · (das) Grube(accusative, singular)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0