[ˈjɛːtn̩]
HerkunftDie Herkunft des seit um das 10. Jahrhundert bezeugten, auf das deutsche Sprachgebiet beschränkten und bis zum 17. Jahrhundert starken Verbs (mittelhochdeutsch jeten ^(→ gmh), geten ^(→ gmh); althochdeutsch jetan ^(→ goh), getan ^(→ goh); altsächsisch gedan ^(→ osx), ūtgedan ^(→ osx)) ist unklar.
- (eine Pflanze, vor allem Unkraut, von Hand oder mit einem Werkzeug samt Wurzel) aus dem Boden herausziehen
“Unkraut jäten ist eine anstrengende Beschäftigung.”
“„Die Großtante jätet Möhren.“”
“„Heute früh haben die Männer noch einmal das Unkraut auf den Sojafeldern gejätet.“”
- etwas frei von (unliebsamen) Pflanzen (vor allem Unkraut) machen
“„Wir sahen sie mit ihren Kindern zu den Kartoffelfeldern ziehen und schlossen uns ihnen an; es war Zeit für die Saat, die Äcker waren zu jäten und umzugraben.“”
Formengäten(variant, regional) · jäte(present) · jätest(present) · jätet(present) · jätete(past) · jätete(subjunctive-ii) · jäte!(imperative, singular) · jätet!(imperative, plural) · gejätet(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · jäten(active, infinitive, present) · gejätet haben(active, infinitive, perfect) · gejätet werden(processual-passive, infinitive, present) · gejätet worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gejätet sein(statal-passive, infinitive, present) · gejätet gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu jäten(active, extended, infinitive) · gejätet zu haben(active, extended, infinitive) · gejätet zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gejätet worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive)