[ˈkøːdɐ]
Herkunftmittelhochdeutsch querder, althochdeutsch querdar, vordeutsch *kwer-þra- „Köder“, belegt seit dem 10. Jahrhundert
- Objekt, welches Tiere dazu bringt, sich ihm anzunähern und/oder es zu fressen
“Er befestigte seinen Köder am Angelhaken.”
“„Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler, lautet eine Weisheit der Werbebranche.“”
“„»Anfüttern« wird das genannt, man gewöhnt die extrem vorsichtigen Karpfen auf diese Weise an bestimmte Futterplätze, damit sie später den Köder samt Angelhaken nicht verschmähen.“”
- figurativeSache, welche dazu dient, eine Partei zu etwas zu verleiten, was der anderen Partei einen Vorteil bringt
“„Den Köder auswerfen: Ein Abteilungsleiter erzählt: »Dass der Mitarbeiter wieder sein Ich- kann-das-nicht-bitte-hilf-mir-doch-Spiel mit mir gespielt hat, ...« Doch weil Sie eine gute Vorgesetzte sind,”
“„Bei diesem Köder biss er an und sagte, ich solle die Jagdflinte an Bord bringen und sie ihm zeigen.“”
“„Leser und Hörer, bestrickt von dieser formalen Souveränität einerseits und der entwaffnenden Einfachheit der Wortwahl andererseits, sind entzückt und lassen sich leicht verführen, den fragwürdigen In”
- active, form-of, imperative, present, singular2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs ködern
- active, form-of, indicative, present, singular1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs ködern
FormenKöder(nominative, singular) · Köder(nominative, plural) · Köders(genitive, singular) · Köder(genitive, plural) · Köder(dative, singular) · Ködern(dative, plural) · Köder(accusative, singular) · Köder(accusative, plural) · ködere(variant) · ködre(variant)