[ˌkaˈliːf]
Herkunftim 19. Jahrhundert von arabisch: خليفة (ḫalīfa) = Stellvertreter, Nachfolger entlehnt; zum Verb: خَلَفَ (ḫalafa) = nachfolgen gebildet
- Nachfolger des Propheten Mohammed, Oberhaupt der moslemischen Gemeinde und weltlicher Herrscher
“Muhammed Metin Kaplan wurde in den Medien als der „Kalif von Köln“ bekannt.”
“„Dies währte unverändert bis zu der Zeit, da Córdoba seine eigenen Kalifen erhielt, die unabhängig von den Bagdader Kalifen waren.“”
“„Indessen verlor Zarathustras Lehre dadurch sehr an Ansehen, und als die mohammedanischen Kalifen im Lande zur Macht kamen, wurde sie fast ganz ausgerottet.“”
- no-pluralTräger des unter 1 genannten Titels
“„Unter dem Kalifen Omar, dem Begründer der arabischen Großmacht, zerstörten die Araber das Perserreich der Sassaniden und setzten sich im östlichen Mittelmeerraum (Syrien, Ägypten) fest.“”
FormenCalif(obsolete) · Chaliph(obsolete) · Kalif(nominative, singular) · Kalifen(nominative, plural) · Kalifen(genitive, singular) · Kalifen(genitive, plural) · Kalifen(dative, singular) · Kalifen(dative, plural) · Kalifen(accusative, singular) · Kalifen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary