[ˈkɪstə]
Herkunftmittelhochdeutsch: kiste ^(→ gmh); althochdeutsch: kista ^(→ goh); von lateinisch: cista ^(→ la) „Kasten“ im 12. Jahrhundert entlehnt; aus griechisch: κίστη (kistē^☆) ^(→ grc) „Korb, Kiste“
- massiver Behälter, meist aus Holz
“Sie bekam eine Kiste Wein nach Hause geliefert.”
“„Beim Versuch, die Kiste hervorzuzerren, brach sie jedoch auseinander, und die oberen Enden der vier Ruder schlitterten an der Bordwand des Schoners entlang ins Wasser.“”
“„Am anderen Tage schafften sie die Traglasten und Kisten mit den Geschenken zur Brücke der Heiligen Han-Dynastie vor das Schloß des Großkanzlers Zai.“”
- colloquialBett
- colloquialein altes, verbrauchtes oder kleines Auto
“Die Kiste macht es auch nicht mehr lange! Hat auch schon ganz schön viele Kilometer.”
- colloquialein elektronisches Gerät, zum Beispiel ein Computer
“Was hat die Kiste denn gekostet?”
“Diese Kiste raubt mir den letzten Nerv!”
- colloquialSache, Angelegenheit, Sendung
“Das ist eine ganz andere Kiste.”
“„Hätten Sie nie Lust gehabt eine grosse Kiste zu moderieren? Heiri Müller: Diese Frage habe ich eigentlich immer verdrängt. Wenn mich die Unterhaltung gefragt hätte, ob ich eine Kiste moderieren soll,”
“Und dann hätten wir da noch die Kiste mit der Höflichkeit.”
- colloquialGesäß, Hintern
“Und hoch mit der Kiste, ich brauche die Decke da.”
- colloquialSarg
“Wenn du so weiter machst, landest du ziemlich bald in der Kiste.”
- colloquialBehältnis für Getränkeflaschen
“Bring doch auf dem Nachhauseweg bitte eine Kiste Wasser mit.”
- Angehöriger des kaukasischen Volks der Kisten
“Der gebürtige Kiste lebt seit vielen Jahren in Tiflis.”
FormenK.(abbreviation) · Kistchen(diminutive) · Kistlein(diminutive) · Kiste(nominative, singular) · Kisten(nominative, plural) · Kiste(genitive, singular) · Kisten(genitive, plural) · Kiste(dative, singular) · Kisten(dative, plural) · Kiste(accusative, singular) · Kisten(accusative, plural) · Kistin(feminine) · Kisten(genitive, singular) · Kisten(dative, singular) · Kisten(accusative, singular)