[knak]
Herkunftbelegt seit dem 17. Jahrhundert; zuvor mitteldeutsch gnacke, 15. Jahrhundert; entweder Rückbildung aus dem Verb oder Substantivierung der lautnachahmenden Interjektion knack
- bezeichnet das kurze Geräusch, wenn etwas ab- oder zerbricht
“„Das Geräusch ist klein und fies. Es kommt vom Knöchleinbrechen. Knack: ein Bein, knack: das zweite. Knack, knack – und auch die Flügelchen sind ab. Gräßlich. Aber ohne Schauder keine ausgelöste Wacht”
“„Wie ich ihn packte, er mit den Armen mich wegstoßen wollte, machte es knack und nochmals knack, in seiner Tasche. […] Er griff in seine Tasche, da zog er die Stücke heraus: seine schönen Tonpfeifen, ”
- active, form-of, imperative, present, singular2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs knacken
- kurzer heller Laut, wie er zum Beispiel beim Brechen von etwas entsteht
“Mit einem hellen Knack sprang die Birne entzwei.”
“Mit einem dumpfen Knack gab der Knochen nach und brach.”
“Man hörte einen leisen Knack und schon ließ sich der Safe öffnen.”
Formenknacke(variant) · Knacks(variant) · Knack(nominative, singular) · Knacke(nominative, plural) · Knacks(genitive, singular) · Knackes(genitive, singular) · Knacke(genitive, plural) · Knack(dative, singular) · Knacke(dative, singular) · Knacken(dative, plural) · Knack(accusative, singular) · Knacke(accusative, plural)