[knast]
Originseit dem 19. Jahrhundert bezeugt; Entlehnung über das Rotwelsche aus dem Westjiddischen קנאַס (YIVO: knas) ‚Geldstrafe‘ (vergleiche westjiddisch: קנאַסן (YIVO: knasn) und פֿאַרקנאַסן (YIVO: farknasn) , beide in der Bedeutung „bestrafen“); dieses entstammt wiederum dem Hebräischen קְנָס (CHA: qᵉnās) ‚Geldstrafe‘
- colloquialgerichtlich verhängte Freiheitsstrafe
“„Auch er kenne einen, der nun - weil er rumballerte - fünf Jahre Knast bekommen habe.“”
“„87,5 Prozent der Österreicher meinen, dass „Arbeit statt Knast“ unter bestimmten Bedingungen zulässig sein soll, sofern es dadurch auch zu einer Entlastung der Steuerzahler kommt.“”
- colloquialGefängnis
“Er sitzt im Knast.”
“„Unübersehbar ist ein weiteres Zeichen für den demokratischen Verfall: die amerikanische Leidenschaft für Knast und Todesstrafe.“”
“„"Im Knast bin ich fast irre geworden. Ich wollte nicht untätig rumsitzen und habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um rauszukommen", erzählt der 44-Jährige.“”
- gekrümmter Teil eines Astes; Baumstamm mit Verdickungen; Baumstumpf
“Die Knoten am Holz bezeichnet man auch als Knast.”
“Leider bleiben manche elektrischen Holzspalter bei einem kleinen Knast schon stehen.”
“„"[…] Wenn bei einem 150 Kilo schweren Eichentisch im Gefüge etwas nicht stimmt, ist sein Ende vorprogrammiert." Zugleich verteidigt er kleine Fehler, ein Knast im Holz, eine leichte Asymmetrie: "Cool”
- großer Hunger
“„[…] Ich habe Knast.“ „Was hast du?“ „Knast, das ist so etwas wie Hunger, verstehst du, Kohldampf. Eben großer Hunger.“”
FormsKnast(nominative, singular) · Knastes(genitive, singular) · Knasts(genitive, singular) · Knast(dative, singular) · Knast(accusative, singular) · Knäste(nominative, plural) · Knaste(nominative, plural) · Knäste(genitive, plural) · Knaste(genitive, plural) · Knaste(dative, singular) · Knästen(dative, plural) · Knasten(dative, plural) · Knäste(accusative, plural) · Knaste(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0