[koˈpiː], [ˈkoːpi̯ə]
Originseit dem 14. Jahrhundert bezeugt; von mittellateinisch copia ^(→ la) = „Abschrift“ entlehnt; zu lateinisch copia ^(→ la) = „Vorrat, Hülle, Fülle“; aus dem Präfix con-, co- = „mit“ und dem Substantiv ops ^(→ la) = „Macht, Vermögen“; ursprünglich der Kanzleisprache angehörend (den Vorrat vermehrende "Abschrift eines Schriftstücks") wird Kopie in der der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts auf Nachbildungen von Kunstgegenständen übertragen.
- Nachbildung/Wiedergabe eines Originals
“Das Bild ist leider nur eine Kopie - das Original wäre ja unbezahlbar.”
“„Ermittler stießen auf dieses Datum, nachdem auch ihnen die Mails in Kopie anonym zugeschickt worden waren.“”
“„Es war notwendig, der Kopie der Kreuzigung, aber auch ihr selbst zu entkommen, und der Maler mußte denken, daß man Rücksicht auf ihn nehme.“”
- speziell die Fotokopie
“Der Toner geht zur Neige, deshalb sind die Kopien etwas heller.”
FormsKop.(abbreviation) · Kopie(nominative, singular) · Kopien(nominative, plural) · Kopie(genitive, singular) · Kopien(genitive, plural) · Kopie(dative, singular) · Kopien(dative, plural) · Kopie(accusative, singular) · Kopien(accusative, plural)