[ˈlaːbn̩]
Herkunftmittelhochdeutsch laben, althochdeutsch labōn; wahrscheinlich aus lateinisch lavāre ^(→ la) „waschen, baden“ entlehnt; belegt seit dem 9. Jahrhundert
- literary, transitivejemanden erfrischen, jemandem neue Stärke geben
“Der Hüttenwirt labt die durchgefrorenen Skifahrer mit Glühwein oder heißer Würstelsuppe.”
“Nach der Hitze des Tages kam am Abend ein labender Wind auf.”
“„Wo er war, da war oben. Diese Gewissheit konnte die Seele verlässlich laben. Mit seinem Erscheinen in Maranello kam endlich Ordnung in die rote Garage.“”
- literary, reflexivesich mit etwas stärken, sich an etwas gütlich tun
“Er labte sich an seinem eisgekühlten Getränk.”
“„Tausende Fliegen laben sich an Kot und Erbrochenem.“”
- dative, form-of, pluralDativ Plural des Substantivs Lab
Formenlabe(present) · labst(present) · labt(present) · labte(past) · labte(subjunctive-ii) · lab!(imperative, singular) · labe!(imperative, singular) · labt!(imperative, plural) · gelabt(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · laben(active, infinitive, present) · gelabt haben(active, infinitive, perfect) · gelabt werden(processual-passive, infinitive, present) · gelabt worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gelabt sein(statal-passive, infinitive, present) · gelabt gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu laben(active, extended, infinitive) · gelabt zu haben(active, extended, infinitive) · gelabt zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gelabt worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive)