[ˈlaɪ̯kn̩], [ˈlaɪ̯kŋ̩]
HerkunftDas Verb ist englischem to like ^(→ en) ‚mögen‘ entlehnt. Die zweite Bedeutung ist seit Anfang des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts in Gebrauch.
- etwas nach seinem Geschmack finden, Wohlgefallen an etwas finden; jemanden leiden mögen
“„Ich like Lena, weil die net sich selber ist - und nicht worried[,] was die Leute von der denken.“”
“„Aber ich like das mehr, als wenn ich total dismatched nadelbestreift im Festzelt auftauchen würde.“”
- specialim Internet, zumeist in einem sozialen Netzwerk, eine die Anzahl der Klicks zählende Schaltfläche anklicken, um einen Beitrag positiv zu bewerten
“Luxemburg: „Die meisten Facebook-Nutzer haben mittlerweile wohl gelernt, nur zu posten oder liken, was die Freunde auch wirklich sehen sollen.“”
“Schweiz: „Und dann: «Doofe Frage, aber fällt das deinen Freunden nicht langsam auf, dass du sehr viel von mir postest oder likest? […]»“”
“Österreich: „246 User likten diesen Eintrag bereits, von Harvard bis China, Taiwan bis Spanien - es scheint, als wäre die Facebook-Page unseres Museums zur internationalen Kunst-Plattform avanciert.“”
Formenlike(present) · likst(present) · likest(present) · likt(present) · liket(present) · likte(past) · likete(past) · likte(subjunctive-ii) · likete(subjunctive-ii) · like!(imperative, singular) · lik!(imperative, singular) · likt!(imperative, plural) · liket!(imperative, plural) · gelikt(participle-2, perfect) · geliket(participle-2, perfect) · geliked(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · liken(auxiliary, active, infinitive, present) · gelikt haben(auxiliary, active, infinitive, perfect) · geliked haben(auxiliary, active, infinitive, perfect)