[ˈmasə]
Herkunftseit dem 9. Jahrhundert bezeugt; althochdeutsch massa ^(→ goh); entlehnt aus dem lateinischen Substantiv massa ^(→ la) ‚Klumpen, Teig‘, dieses entlehnt aus dem altgriechischen Substantiv μᾶζα (maza^☆) ^(→ grc) ‚Brotteig‘; zu μάσσειν (massein^☆) ^(→ grc) ‚kauen, kneten‘.
- physicsdie Ursache, dass der Materie Trägheit und Schwere (Gravitation) eigen sind; nach der Relativitätstheorie mit Kraft (Energie) gleichwertig (äquivalent)
“Die Erde hat eine Masse von 5,9736·10²⁴ kg.”
“„Die molare Masse von CO₂ beträgt 44 g mol⁻¹.“”
- viele, eine große Menge
“An der Demonstration nahmen Massen von Menschen teil.”
“„In der Masse stand Otto Braun.“”
“„Das richtet sich allerdings auch gegen die in Sofia beim Cousin Bernhard erfahrene Macht des Einzelnen gegenüber der Masse.“”
- Referenzpotential, auch Erde oder Grund (kurz GND)
“Wir messen eine Spannung von 3,3 Volt gegen Masse.”
- ungeformte flüssige, weiche oder zähe Materie
“Die Masse muss erst etwas abkühlen (oder sanft/schnell abgekühlt werden) damit sie weiterverarbeitet und danach befördert werden kann. (Glaserei/Gießerei/Walzwerk)”
“Die Masse muss erst trocknen, damit sie für die Anwendung bereit ist. (Färberei/Druck)”
“Die zähe Masse härtet dann aus. (Lebensmittel wie Teig- oder Zuckerwaren)”
- in großen Mengen, massenhaft
“Alkohol in Massen zu trinken ist ungesund.”
FormenM.(abbreviation) · [1] m(symbol) · Masse(nominative, singular) · Massen(nominative, plural) · Masse(genitive, singular) · Massen(genitive, plural) · Masse(dative, singular) · Massen(dative, plural) · Masse(accusative, singular) · Massen(accusative, plural)