[ˈmɔto]
HerkunftIm 18. Jahrhundert wurde Motto vom italienischen motto ^(→ it) (Denkspruch, Wahlspruch, älter auch: Wort) übernommen. Das italienische Substantiv ist entweder vom altfranzösischen mot (Wort) oder direkt vom spätlateinischen muttum ^(→ la) (Muckser, das sich dann zur Bedeutung ‚Wort‘ hin entwickelte) entlehnt worden, welches seinerseits eine Bildung zum lateinischen Verb muttire ^(→ la) (mucksen, murmeln, sprechen) oder zum mittellateinischen motire ^(→ la) (erinnern) ist. Im Fall der unmittelbaren Entlehnung aus dem Spätlateinischen wäre dann lediglich eine semantische Beeinflussung durch das altfranzösische mot anzunehmen.
- eine – oft schlagwortartige – programmatische Aussage, die eine Person, Institution oder Veranstaltung charakterisieren oder prägen soll
“Er lebte immer nach dem Motto: Warum einfach, wenn's auch schwer geht?”
“„Leben aus Gottes Kraft - viele Besucher beziehen das Motto des Katholikentags wohl eher auf ihre persönliche Frömmigkeit und Sinnfindung.“”
FormenMotto(nominative, singular) · Mottos(nominative, plural) · Motti(nominative, plural) · Mottos(genitive, singular) · Mottos(genitive, plural) · Motti(genitive, plural) · Motto(dative, singular) · Mottos(dative, plural) · Motti(dative, plural) · Motto(accusative, singular) · Mottos(accusative, plural) · Motti(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary