[naˈtuːɐ̯]
Herkunftseit 9. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch natūre ^(→ gmh); althochdeutsch natūra ^(→ gmh); aus lateinisch nātūra ^(→ la), wörtlich „Geburt“; zu nasci ^(→ la) (nātus sum) „geboren werden“
- no-pluralWelt der Natur (im Gegensatz zu der durch den Menschen geschaffenen Welt der Kultur)
“„Das Buch der Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben.“”
“„Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.“”
“„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“”
- Gebiet, in das der Mensch überhaupt nicht oder nur wenig gestaltend und verändernd eingegriffen hat
“„Daß Mensch und Natur sehr wohl miteinander auskommen können, haben die sächsischen Freikletterer seit über 130 Jahren bewiesen.“”
“Wir wandern in der freien Natur.”
“Ich liebe es, den Klängen der wilden Natur zu lauschen.”
- geistige, seelische oder körperliche Charakteristika und Eigenheiten von Personen oder Tieren beziehungsweise deren gesamtes Wesen
“„Das ist, was soll ich machen, meine Natur! Ich kann halt lieben nur! Und sonst gar nichts!”
“„Beim Fliegen überlistet der Pilot mittels seines Verstandes die Natur, die ihn körperlich nicht zum Fliegen geschaffen hat.“”
- generelle Beschaffenheit einer Sache oder eines Sachverhaltes
“Dies ist eine Frage grundsätzlicher Natur.”
FormenNatur(nominative, singular) · Naturen(nominative, plural) · Natur(genitive, singular) · Naturen(genitive, plural) · Natur(dative, singular) · Naturen(dative, plural) · Natur(accusative, singular) · Naturen(accusative, plural)