[ˈpʁoːza]
Originspätmittelhochdeutsch „prōse“, althochdeutsch „prōsa“, das im 9. Jahrhundert von lateinisch (ōrātiō) prōsa ^(→ la) „schlichte Rede“ entlehnt wurde
- literarisches Genre, das sich nicht einer durch Metrum, Reim, Rhythmus, Versmaß gebundenen Sprache bedient
“Prosa kann man vielleicht neben die literarischen Genres Dramatik, Epik und Lyrik stellen.”
“„In der Prosa gibt es keine feststehenden Regeln wie in der traditionellen Lyrik; weder Reim, Stabreim noch Metrik; auch keine vorgeschriebene Zeilenzahl des Verses.“”
- Texte in einer Sprachform wie 1
“Ich lese meistens lieber Prosa als Lyrik.”
“„Nach dieser Überzeugung haben Humanisten wie Niclas von Wyle, Heinrich Steinhöwel und Albrecht von Eyb in getreuer Nachahmung des lateinischen Sprachstils jene umfangreiche Übersetzungsliteratur gesc”
“„Für den Stil einer Prosa ist zunächst einmal wichtig, wie lang die Sätze sind.“”
- etwas, das sich als gewöhnlich erweist
“Die Prosa des Alltags kann sehr ernüchternd wirken.”
FormsProsa(nominative, singular) · Prosa(genitive, singular) · Prosa(dative, singular) · Prosa(accusative, singular)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0