[ʁaˈdaʊ̯]
Herkunftaus der Berlinischen Umgangssprache des späten 19. Jahrhunderts ab ca. 1890 in die Schriftsprache eindringend. Das Wort ist höchwahrscheinlich lautnachahmenden Ursprungs. Eine Abstammung von dem französischen radot ^(→ fr) (Geschwätz, Faselei) dagegen ist zweifelhaft.
- lautes, ungebührendes Lärmen
“Kinder, macht nicht so viel Radau!”
FormenRadau(nominative, singular) · Radaus(genitive, singular) · Radau(dative, singular) · Radau(accusative, singular)
Quelle: Wiktionary