[ˈʁiːtʊs]
Herkunftvon lateinisch rītus ^(→ la) „religiöser Brauch, Sitte, Gewohnheit“, belegt seit Ende des 16. Jahrhunderts
- wiederholbare/wiederholte Handlung, die nach eingeschliffenen oder vorgeschriebenen Regeln abläuft
“„Sabina war die Tochter der Freude, aus seinem amourösen Genius geboren, und man liebkoste sie als eine weitere Manifestation eines Ritus, den sie spürte, von dem ihre Mutter ausgeschlossen war.“”
- religiöser Brauch/Handlung
“„Ursprünglich bestimmten eine Reihe lokaler und regionaler Kulte das religiöse Leben der Stadt. Durch Kontakte mit der Außenwelt gerieten weitere Riten in den Gesichtskreis der Römer.“”
“„Der Ritus muß rein bleiben, sie sprach wie eine italienische oder französische Adelige aus alter katholischer Familie.“”
“„Kunst ist in Benin stets Teil des Ritus, die Bronzegießer vollziehen in ihren Werkstätten sakrale Handlungen.“”
FormenRitus(nominative, singular) · Riten(nominative, plural) · Ritus(genitive, singular) · Riten(genitive, plural) · Ritus(dative, singular) · Riten(dative, plural) · Ritus(accusative, singular) · Riten(accusative, plural)