[ʃaːl]
Herkunftals Shawl, Schawl, Schaul (18. Jahrhundert bis Anfang 20. Jahrhundert geläufige Schreibung) im 19. Jahrhundert von englisch shawl ^(→ en) „Umhänge- oder Kopftuch“ entlehnt, welches auf Persisch: شال (šāl) ^(→ fa) „Umschlagtuch“ zurückgeht; im 19. Jahrhundert selteneres Schal wohl von französisch: châle ^(→ fr)
- langes, schmales Tuch, das man sich um den Hals/auf die Schultern legt; mitunter breit, mit Bedeutungsübergang zu Shawl
“Zieh dir deinen Schal an, es wird kalt!”
“„Hinter einem Kaffeehausfenster, an einem Tisch, über dem eine Gasflamme flackerte, saß ein dicker Mensch mit einem Schal um den Hals, den Kopf in die Hände gestützt und schlief.“”
“„Die Contessa war in ihren Schals heruntergekommen.“”
- lang herabhängende, schmale Übergardine
- nicht frisch, ohne Geschmack
“Der Wein ist leider schon ganz schal geworden.”
“„Ich muss ihn darüber belehren, dass es in Deutschland schlechtes Wetter gibt, wenn man nicht austrinkt, und dass es sogar angezeigt sei, das Glas zügig zu leeren, damit das Bier nicht schal wird.“”
- ohne Geist
“Alles, was er sagte, klang mir doch ziemlich schal.”
FormenSchal(nominative, singular) · Schals(nominative, plural) · Schale(nominative, plural) · Schals(genitive, singular) · Schals(genitive, plural) · Schale(genitive, plural) · Schal(dative, singular) · Schals(dative, plural) · Schalen(dative, plural) · Schal(accusative, singular) · Schals(accusative, plural) · Schale(accusative, plural) · schal(positive) · schaler(comparative) · am schalsten(superlative) · schaler(positive, nominative, strong, singular, masculine) · schale(positive, nominative, strong, singular, feminine) · schales(positive, nominative, strong, singular, neuter) · schale(positive, nominative, strong, plural) · schalen(positive, genitive, strong, singular, masculine)