[ʃoːt]
Herkunftseit dem 18. Jahrhundert bezeugt; das Wort wurde aus dem Niederdeutschen übernommen: mittelniederdeutsch schōte; ebenfalls im Altenglischen scēata sowie im Altnordischen skaut belegt; all diese Formen entsprechen dem neuhochdeutschen Wort Schoß im Sinne von „Saum, Ecke, Zipfel“: die Bezeichnung ist vom Zipfel, das heißt der unteren Ecke, des (dreieckigen) Segels auf das daran befestigte Tau übergegangen
- Tau zum Steuern und Spannen der Segel
“„Es war Uve Mensinga; er setzte schleunigst mit Hilfe des Wirtes das Segel, nahm die Schot selbst in die Hand, und während jener steuerte, brachte er das Boot vor den Wind.“”
“„Leise knarren die Gaffeln oben am Mast, und wie im Traum reißt der Klüver, der Jager, das kühnste aller Segel, an seiner Schot; über der Besan aber weht die dunkle Flagge im Nachtwind.“”
“„Ohne sich einen Augenblick zu besinnen, riß mir der Steuermann die Schot aus der Hand und holte durch mit beiden Händen.“”
FormenSchote(variant) · Schot(nominative, singular) · Schoten(nominative, plural) · Schot(genitive, singular) · Schoten(genitive, plural) · Schot(dative, singular) · Schoten(dative, plural) · Schot(accusative, singular) · Schoten(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary