[ˈʃtaːzi]
HerkunftSilbenkurzwort zu Staatssicherheit(sdienst)
- colloquial, historicalGeheimpolizei der Deutschen Demokratischen Republik, die im In- und Ausland operierte
“„Als die Unruhe, die sie verbreiteten, Freya Klier zu viel wurde, rief sie ‚jetzt reicht’s aber mit dem Stasi hier im Saal‘. Der lautstarke Beifall, den sie erhielt, bewies, welcher Beliebtheit sich K”
“„Er wand sich bei der Frage, warum er einen ‚belasteten Mann‘ an die Spitze des Stasis gestellt habe, er wand sich, als es um den Haß im Volk gegen die Aufpasser von gestern ging, er wand sich bei der”
“„Die Bevölkerung der DDR hat in einer gewaltfreien, demokratischen Revolution das Machtmonopol der SED und des Stasi gebrochen.“”
- colloquial, historicalAngehöriger, Mitarbeiter der Stasi
“„Mehrstimmig und lauter als die beste DDR-Hifi-Anlage es vermöchte, schallt den Stasis immer wieder der Refrain entgegen: ‚Völker hört die Signale … die Inernationale erkämpft das Menschenrecht‘.“”
“„Ist CDU-Manager Martin Kirchner also kein Stasi?“”
“„Wie man inzwischen weiß, galt das Mißtrauen neben dem ‚normalen Bürger‘ auch sich selbst – Stasis überwachten sich gegenseitig.“”
- weiblicher Vorname
“Mit ihrem Lebensgefährten unternimmt die rüstige Stasi gern ausgedehnte Bergwanderungen.”
“„Ich zahle dir fünfhundert Gulden lachends baares Geld auf’s Brett hin, wenn du mit deiner Mutter und deiner Stasi nach Amerika gehst.“”
“„‚Die Hand darauf, herzensgute Stasi, mein allerliebster Schatz!‘ Stasi reichte ihm die Hand, und so feierten sie ihre Verlobung durch’s Fenster.“”
FormenStasi(nominative, singular) · Stasi(genitive, singular) · Stasis(genitive, singular) · Stasi(dative, singular) · Stasi(accusative, singular) · Stasis(nominative, plural) · Stasis(genitive, plural) · Stasis(dative, plural) · Stasis(accusative, plural) · S.(abbreviation) · Anastasia(variant)
Quelle: Wiktionary