[ˈteːma]
Herkunftim 15. Jahrhundert von lateinisch thema ^(→ la) entlehnt, das auf altgriechisch θέμα (thema^☆) ^(→ grc) „Ausspruch, Behauptung“ zurückgeht.
- gedanklicher Mittelpunkt
“Das Thema der Ausstellung ist Kunst des 19. Jahrhunderts.”
“„Ein feldgrauer Prediger sprach über »Dienen und Gehorchen« oder andere Themata.“”
“„Dieser ließ sich von dem Thema nicht abbringen.“”
- gemeinsamer Fokus einer Gesprächsgruppe
“Heute Abend wird das Thema „Ideologien des 20. Jahrhunderts“ diskutiert.”
- Hauptteil, dessen Ideen oder Harmoniefolgen in Improvisationen oder weiteren Teilen ausgearbeitet, paraphrasiert oder imitiert werden
“Johann Sebastian Bach nahm für eine Reihe seiner Musikstück die Tonfolge B-A-C-H zum Thema.”
- Gegenstand oder Grundgedanke zum Beispiel einer schriftlichen Arbeit oder eines literarischen Werkes
“»Das Boot« von L.G. Buchheim hat den U-Boot-Krieg zum Thema.”
“„Sollte man Menschen verurteilen, die ihre Träume ausleben?, fragt die Autorin – und hilft mit vielen praktischen Exkursen zum Thema Höhenbergsteigen.“”
“„Ein Teil seiner Überlegungen betrifft das Thema, das Goethe mit der Titelmetapher bezeichnet, das Überkreuzlieben des handelnden Quartetts, das allgemein Anstoß erregt.“”
- Ausgangsinformation eines Satzes (während das Rhema die auf diese Information bezogenen neuen Ausführungen bezeichnet); im Deutschen ist in vielen Fällen das Subjekt das Thema des Satzes
“In »Peter kommt heute nach Hause.« ist „Peter“ das Thema des Satzes, „nach Hause“ das Rhema, wenn „nach Háuse“ den Satzakzent trägt.”
- Verwaltungsdistrikt im Byzantinischen Reich
“Das byzantinische Reich ist in Themen gegliedert.”
FormenThema(nominative, singular) · Themen(nominative, plural) · Themata(nominative, plural) · Themas(genitive, singular) · Themen(genitive, plural) · Themata(genitive, plural) · Thema(dative, singular) · Themen(dative, plural) · Themata(dative, plural) · Thema(accusative, singular) · Themen(accusative, plural) · Themata(accusative, plural)