[ˈtoːnʊs]
Herkunftvon lateinisch tonus ^(→ la) aus altgriechisch τόνος (tonos^☆) ^(→ grc) „Spannung (der Saite), Ton“, abgeleitet vom Verb τείνειν (teinein^☆) ^(→ grc) „dehnen, spannen“
- Grad des ständigen Spannungszustandes von lebendem Gewebe, Organen oder Organteilen, insbesondere der Muskeln, Gefäße und Nerven
“Tonische Muskulatur hielt man bisher für ein System, das den Tonus (Spannungszustand) eines relaxierten Körpers aufrecht erhält, damit er nicht in sich zusammensackt.”
“Aus Tierversuchen und der klinischen Praxis ist bekannt, dass Epo viel mehr bewirkt, als die roten Blutkörperchen zu vermehren. Es steigert den Blutdruck und den Tonus der Blutgefäße, fördert die Bild”
“Durch das vorsichtige Auseinanderziehen des Muskels wird der Tonus gesenkt, der Muskel entspannt.”
- ein Ganzton
“Die Oktave kann aber auch durch zwei Quarten geteilt werden, wobei zwischen diese ein Ganzton geschoben wird, der sogenannte Tonus, also Oktave = Quart · Tonus · Quart (3/4 · 8/9 · 3/4 = 72/144 = 1/2)”
- der Zustand der Empfindlichkeit von Pflanzen gegenüber Umweltreizen
“In Versuchen mit Pflanzen habe ich bei verschiedenen Serien ähnlicher Keimlinge den Tonus künstlich beeinflußt.”
FormenTonus(nominative, singular) · Toni(nominative, plural) · Tonus(genitive, singular) · Toni(genitive, plural) · Tonus(dative, singular) · Toni(dative, plural) · Tonus(accusative, singular) · Toni(accusative, plural)