[tʁʊm]
Herkunft[2] mittelhochdeutsch, althochdeutsch drum = Endstück, Splitter (Quelle Duden)
- großes Stück, große Person, Ende (Abfall) eines Gewebes am Webstuhl
“Sich selbst nahm er ein besonders großes Trumm Brot.”
“„Nur ab und zu noch schiebe ich verstohlen die Klappe zum durchsichtigen Schiebedach zur Seite, um mich zu vergewissern, dass das Trumm sich weiterhin dort oben befindet…“”
“„Da saß man denn vor einem Trumm Brot, über das fortzubeißen auch dem größten Munde schwierig gewesen wäre, und geriet von selbst auf jene biblische Handlung: Man brach das Brot.“”
- regionalgroßes Stück, Exemplar von etwas
“„In den letzten Tagen haben Katastrophenschützer rund um das explosive Trumm einen Wall aus Sandsäcken errichtet. … Das Trumm in Koblenz ist eine Luftmine - eine fast verniedlichende Bezeichnung für d”
“„Auf dem Flur vor der Dachkammer mit den Gästebetten stand Omas Nähmaschine, ein Trumm aus Gußeisen mit einem Fußpedal.“”
- plural-onlyBruchstück, Überbleibsel eines durch Zerstörung hervorgerufenen größeren Ganzen, besonders von Gebäuden
“Vom ganzen Gebäude blieben nur ein paar Trümmer.”
“„Die Trümmer bildeten gewaltige Gebirge.“”
“„Als der Krieg vorbei war, blieben Trümmer und Schutt.“”
- Teil einer Fördereinrichtung
“Bei der Förderanlage war das Trumm zu reparieren.”
- kleiner Gang
“Vom Hauptgang gingen laufend schmale Trumme seitlich weg.”
FormenTrumm(nominative, singular) · Trümmer(nominative, plural) · Trumms(genitive, singular) · Trummes(genitive, singular) · Trümmer(genitive, plural) · Trumm(dative, singular) · Trümmern(dative, plural) · Trumm(accusative, singular) · Trümmer(accusative, plural) · Trum(alternative) · Trumme(nominative, plural) · Trumme(genitive, plural) · Trummen(dative, plural) · Trumme(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary