[ˈʊntɐ]
Herkunftmittelhochdeutsch under, althochdeutsch untar, germanisch *under, belegt seit dem 8. Jahrhundert; für die Bedeutung „unterhalb“ geht indogermanisch *n̩dʰer voraus, für die Bedeutung „zwischen“ indogermanisch *n̩ter
- with-dativean einem tieferen Ort als
“Der Keller liegt unter dem Erdgeschoss.”
- with-accusativean einen tieferen Ort als
“Die Katze legt sich unter die Schreibtischlampe.”
- zwischen
“Unter all den jungen Männern war nicht einer, der Jeans anhatte.”
- South-German, temporal, with-dativewährend eines Zeitraumes
“Unter der Woche muss ich immer früh zu Hause sein.”
- eine bestimmte Zahl oder auch Menge nicht erreichend
“Sie ist noch unter 16.”
“Städte mit unter 100.000 Einwohnern können sich zum Wettbewerb anmelden.”
“Heute ist es kalt, unter Null, um genau zu sein.”
- die Bildkarte im deutschen Kartenspiel zwischen der Zehn und dem Ober
“Die vier Unter sind die höchsten Trümpfe im Skat.”
“Sieben, Neune, Unter, da kommt keiner drunter”
FormenUnter(nominative, singular) · Unter(nominative, plural) · Unters(genitive, singular) · Unter(genitive, plural) · Unter(dative, singular) · Untern(dative, plural) · Unter(accusative, singular) · Unter(accusative, plural)