[ˈvoːtʊm]
Originvon mittellateinisch votum ^(→ la) „Gelübde“, zu lateinisch Partizip Perfekt Passiv des Verbs vovere ^(→ la) „feierlich versprechen“
- Stimme bei einer Abstimmung oder Wahl
- Entscheidung durch Stimmabgabe
“Das Votum der Delegierten fiel wie erwartet aus.”
- Äußerung seiner Meinung während einer Diskussion im Parlament oder auf ähnlicher Bühne
“Votum von Bernhard Hess, e. Nationalrat, SD-Geschäftsführer, Bern, anlässlich der SD-Zentralvorstandssitzung vom 15. Januar 2011 zur Lancierung der SD-Volksinitiative «für eine Stabilisierung der Gesa”
- Beurteilung, Gutachten, Stellungnahme
“Ich möchte hier mal ein Votum für die verlängerte Öffnungszeit abgeben.”
- meist feierliches Gelübde
“Es ist gut, dass dieser Satz als Votum (= Gelübde, Gebet, Wunsch) gleich zu Beginn ausgesprochen wird und somit als biblisches Motto über dem gesamten Gottesdienst steht.”
FormsVotum(nominative, singular) · Vota(nominative, plural) · Voten(nominative, plural) · Votums(genitive, singular) · Vota(genitive, plural) · Voten(genitive, plural) · Votum(dative, singular) · Vota(dative, plural) · Voten(dative, plural) · Votum(accusative, singular) · Vota(accusative, plural) · Voten(accusative, plural)