[ˈvanə]
Originmittelhochdeutsch wanne, althochdeutsch wan(na), belegt seit dem 9. Jahrhundert. Das Wort ist von lateinisch vannus ^(→ la) „Futterschwinge“ entlehnt.
- längliches, nach oben offenes Gefäß mit hohen Wänden und flachem Boden, meist für Flüssigkeiten, ähnlich einem Becken
“Beim Schlachten wird das Blut des Schweines in dafür vorgesehenen Wannen aufgefangen, um später zu Wurst verarbeitet zu werden.”
“„Hildegard Eckerts Sohn wurde in einem Blecheimer geboren, weil die Wanne gerade in Reparatur war.“”
“„Smoaks nahm einen Eimer, den Mansfield benutzte, um die Boote auszuschöpfen, und goß mehr Wasser in die Wanne.“”
- colloquial(vergitterter) Mannschaftswagen der Polizei
“Wohl auch deshalb beschleicht ihn keine Wehmut, wenn die alten Wannen nicht mehr durch Berlin kreuzen.”
- der große untere Teil eines Panzers, an welchem auch die Ketten oder Räder befestigt sind
“Das Geschoss des Gegners durchschlug die Wanne des eigenen Panzers.”
FormsWännchen(diminutive) · Wanne(nominative, singular) · Wannen(nominative, plural) · Wanne(genitive, singular) · Wannen(genitive, plural) · Wanne(dative, singular) · Wannen(dative, plural) · Wanne(accusative, singular) · Wannen(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0