[ˈveːzn̩]
Herkunftim 8. Jahrhundert substantiviert von mittelhochdeutsch wesen "sein (Verb)", althochdeutsch wesan
- in bestimmter Art und Weise in Erscheinung Tretendes, meist lebendiger Organismus, Lebewesen
“In der Tiefsee hat man seltsame Wesen entdeckt.”
“„Da stand der Frau im Fischladen mit einem Mal der Mund etwas offen, und sie schaute mich an wie ein Wesen vom Mond.“”
“„Dieses Wesen ist mikroskopisch klein und mit flimmernden Härchen besetzt.“”
- no-pluralalle Charaktereigenschaften, die sich im Verhalten und Denken eines Menschen widerspiegeln
“Sie hat ein freundliches Wesen.”
“„Ihre Stimme, ihr ganzes Wesen zeugte von einer Aufregung, einer Leidenschaftlichkeit, die etwas Wahnsinniges hatte.“”
“„Ihr Wesen war wieder gehemmt.“”
- das Charakteristische an etwas, das seine Eigenart ausmacht
“Das Wesen der Philosophie ist freie Erkenntnis.”
- Aufstand, Treiben, Tumult
“Auf dem Jahrmarkt war ein unglaubliches Wesen.”
“Mama macht immer so viel Wesens, wenn ich jemanden mit nach Hause bringe.”
“Mach doch aus dem kaputten Glas nicht so viel Wesens.”
FormenWesen(nominative, singular) · Wesen(nominative, plural) · Wesens(genitive, singular) · Wesen(genitive, plural) · Wesen(dative, singular) · Wesen(dative, plural) · Wesen(accusative, singular) · Wesen(accusative, plural)