[ˈvɔlə]
Originmittelhochdeutsch wolle, althochdeutsch wolla, belegt seit dem 9. Jahrhundert, in dem Kompositum wollameit bereits im 8. Jahrhundert; germanisch *wullo ^(→ goh) „Wolle“, weitere Herkunft unklar; möglicherweise verwandt mit lat. vellere ^(→ la) „rupfen“, da Schafe ursprünglich nicht geschoren, sondern gerupft wurden
- aus Tierhaaren gewonnenes Produkt für die Herstellung von Garn
“Die Wolle wird zu Garn gesponnen.”
“„Mufflonwolle besaßen sie, aber keinerlei Gerät, um die Wolle zu spinnen und zu weben.“”
“„Die Wolle war eine Mischung aus Alpaka und Seide, glatt und weich, wie Daunen.“”
- aus Wolle^(1) bestehendes Garn
“Ich habe ein Knäuel Wolle zu wenig.”
- no-pluralGewebe aus Wolle^(1)
“Die Jacke ist aus 100 % Wolle.”
- no-pluralinnere Fellschicht aus feinen, dichten Haaren
“Dem Fell der Menschenaffen fehlt die Wolle.”
- active, form-of, present, singular, subjunctive1. Person Singular Konjunktiv I Präsens Aktiv des Verbs wollen
- active, form-of, present, singular, subjunctive3. Person Singular Konjunktiv I Präsens Aktiv des Verbs wollen
FormsWolle(nominative, singular) · Wollen(nominative, plural) · Wolle(genitive, singular) · Wollen(genitive, plural) · Wolle(dative, singular) · Wollen(dative, plural) · Wolle(accusative, singular) · Wollen(accusative, plural)