[ˈt͡saɪ̯lə]
Herkunftmittelhochdeutsch zīl(e) ^(→ gmh), althochdeutsch zīl(a) ^(→ goh) „Reihe, Linie“; weitere Herkunft unklar. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt.
- generalhorizontale Aneinanderreihung gleichartiger Objekte, etwa die in links-Rechts-Richtung liegenden Einteilungen von Text oder Daten
“Die Hauptstraße führt an der Zeile von Häusern entlang.”
- Bei einer Schrift mit horizontaler Schreibrichtung alle nebeneinander stehenden Wörter und Zeichen zusammen
“Vielen Dank für Ihre Zeilen.”
“„Diese letzten Zeilen hatte ich damals rot unterstrichen.“”
“„Als er so sprach, überflog er noch einmal die letzten Zeilen und griff dann erst nach dem Telegramm.“”
- Die horizontalen Einträge einer Matrix, eines Arrays oder einer Tabelle.
“„Als Notation hat sich die Aneinanderreihung der Elemente in Zeilen und Spalten mit einer großen öffnenden und schließenden Klammer durchgesetzt.“”
FormenZ.(abbreviation) · Zeile(nominative, singular) · Zeilen(nominative, plural) · Zeile(genitive, singular) · Zeilen(genitive, plural) · Zeile(dative, singular) · Zeilen(dative, plural) · Zeile(accusative, singular) · Zeilen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary