[t͡sʊxt]
Originmittelhochdeutsch zuht, althochdeutsch zuht, westgermanisch *tuhti- „Zucht“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
- die kontrollierte Vermehrung von Pflanzen oder Tieren mit dem Ziel, die gewünschten Eigenschaften an die Nachkommen weiterzuvererben
“Die Zucht von gentechnisch veränderten Mais ist sehr umstritten.”
“„Man kultivierte die nobleren Beschäftigungen, nicht nur das Tennisspiel, sondern vor allem die Jagd und die Zucht.“”
- durch 1 entstandene Pflanzen oder Tiere
“Die Zucht von diesem Jahr muss komplett gegen Parasiten geimpft werden.”
- outdatedDisziplin und Gehorsam
“Im alten Preußen herrschte noch Zucht und Ordnung!”
“„Die Kolonialherren hatten die Schwarzen schon immer wie Unmündige behandelt, die man mit Zucht oder Fürsorglichkeit zu ihrem Glück zwingen musste.“”
- unangenehmer, lästiger oder zeitraubender Prozess
“„Je, was war das eine Zucht mit den Mädels.“”
“„[…] es ist schon eine Zucht mit dieser dummen Bildhauerei […]“”
“„Himmelmohrenelement, ist das eine Zucht mit diesem Zivil!“”
FormsZucht(nominative, singular) · Zuchten(nominative, plural) · Zucht(genitive, singular) · Zuchten(genitive, plural) · Zucht(dative, singular) · Zuchten(dative, plural) · Zucht(accusative, singular) · Zuchten(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0