[t͡sʊnft]
Herkunftmittelhochdeutsch zunft, zumft, althochdeutsch zumft, eine Bildung zum althochdeutschen Verb zeman „ziemen“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, seit dem 13. Jahrhundert Bezeichnung für Handwerkerverbände.
- colloquialBerufsgruppe
“Zu jenen Disziplinen, die sich mit ihrer eigenen Geschichte schwer tun, ja am liebsten ganz auf den Blick in die Verstrickungen der Zunft mit den Zeitläuften verzichten würden, gehört seit jeher die P”
“Die Zunft der Ärzte war bei den Protesten auch mit dabei.”
- Organisation von Handwerkern vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert
“Die Gesellen, die ihre Meisterprüfung ablegen wollten, hatten je nach Stadt, Zunft und historischer Zeit verschiedene Bedingungen zu erfüllen.”
“„Sie führten die Gewerbefreiheit ein und schafften die Gaffeln und Zünfte ab.“”
“„Wie mittelalterliche Zünfte haben die Handwerker und Händler sich die Stadt aufgeteilt.“”
FormenZunft(nominative, singular) · Zünfte(nominative, plural) · Zunft(genitive, singular) · Zünfte(genitive, plural) · Zunft(dative, singular) · Zünften(dative, plural) · Zunft(accusative, singular) · Zünfte(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary