[ˈt͡suːtuːn]
HerkunftSubstantivierung des Verbs zutun durch Konversion
- Mitwirkung, Unterstützung, Hilfe
“„[…] Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft // ohne Zutun der Gewerkschaft, //ohne daß man euch bezahle, […]“”
“„Entscheidend ist, dass die Verfolgungssituation ohne eigenes Zutun des Betroffenen entstanden ist.“”
“„Es hat sich durch mein Schreiben und durch das Zutun anderer im Lauf der Zeit langsam herumgesprochen, daß ich ein freiheitlicher deutscher Schriftsteller bin.“”
- colloquialzu etwas fügen, was schon da ist
“Das ist aber wenig, du kannst ruhig noch etwas zutun!”
- schließen/verschließen
“Diese Nacht war ich unfähig, auch nur ein Auge zuzutun.”
“„Und richtig, kaum hatte sie den Mund zugetan, frug der Kepler wie im Halbschlaf, wie es denn gegangen sei in der Fuggerei.“”
- regionaletwas erwerben, sich zulegen
“Vielleicht solltest du dir einen Hund zutun.”
“„Oder wie wäre es, wenn du dir schwere Wachskerzen für deinen Arbeitstisch zutätest, wo du es doch liebst, am heiterhellen Tage teure Kerzen zu brennen, die das Tageslicht ja dunkler machen, komischer”
FormenZuthun(obsolete) · Zutun(nominative, singular) · Zutuns(genitive, singular) · Zutun(dative, singular) · Zutun(accusative, singular) · tue zu(present) · tust zu(present) · tut zu(present) · tat zu(past) · täte zu(subjunctive-ii) · tu zu!(imperative, singular) · tue zu!(imperative, singular) · tut zu!(imperative, plural) · zugetan(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · zutun(active, infinitive, present) · zugetan haben(active, infinitive, perfect) · zugetan werden(processual-passive, infinitive, present) · zugetan worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · zugetan sein(statal-passive, infinitive, present)