[ˈanˌbaʊ̯]
OriginSubstantivierung des Verbs anbauen
- Kultivierung von Nutz- oder Zierpflanzen
“„Man meinte Palmenwälder u. baumartige Farrenkräuter zu unterscheiden; ja es wurde die Frage ventilirt: ob das Klima des Mondes wohl dem Anbau der Brunnenkresse gestatte?“”
“„Anschaulich und außergewöhnlich umfassend schildert er die Historie des Anbaus, des Handels und der gesellschaftlichen Bedeutung des Genussmittels.“”
“„Beim Anbau und bei der Verarbeitung der Rohstoffe wie Mais oder Soja fallen jedoch andere Umweltbelastungen an und drücken so auf die Gesamt-Ökobilanz.“”
- bauliche Tätigkeit zur Erweiterung eines Bauwerks
“„Da mußten Fenster existiert haben - doch die waren beim direkten Anbau des Nachbarhauses zugemauert worden.“”
- angefügter Gebäudeteil
“Diese Stube, die wie die ganze eine Hälfte des Hauses ein Anbau war, war größer und vornehmer.”
“In dem modernen Anbau sollen Service-Einrichtungen wie Cafeteria und Bibliothek untergebracht werden, aber auch vorübergehende Ausstellungen zu sehen sein.”
“„Um das Haus herum waren endlos viele kleine Anbauten aus Brettern, Kistenlatten und Blech zusammengenagelt, immer einer an dem anderen.“”
FormsAnbau(nominative, singular) · Anbaus(genitive, singular) · Anbaues(genitive, singular) · Anbau(dative, singular) · Anbau(accusative, singular) · Anbauten(nominative, plural) · Anbauten(genitive, plural) · Anbauten(dative, plural) · Anbauten(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0