[ˈbeːɡl̩], [ˈbɛɪ̯ɡl̩], [ˈbeɪɡl̩]
HerkunftDas spätestens seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts (siehe 1. Beispiel) bezeugte und seit 1998 lexikalisierte Wort ist über gleichbedeutend angloamerikanisches bagel ^(→ en) dem gleichbedeutend jiddischen בײגל (YIVO: beygl)^(→ yi) entlehnt, das sich über deutsche mundartliche Formen wohl zu bairischem Beugel ‚Hörnchen‘ stellen lässt, welches seinerseits eine Ableitung zu den Verben beugen, biegen ist beziehungsweise wohl über mittelhochdeutsches bougel ^(→ gmh) ‚Ring‘ auf althochdeutsches boug ^(→ goh) ‚Ring‘ zurückgeht.
- ringförmiges brötchenähnliches Gebäck aus ungesüßtem Hefeteig, das vor dem Backen in siedendes Wasser gegeben wird
“„Und zumindest in den Städten sind ‚Bagels‘, kleine Ringbrote, deren Teig zunächst gekocht und dann gebacken wird, oder ‚Pastrami‘, ein saftiger Fleischkäse, feste Begriffe.“”
“„Selbst die Bagel, sonst goldbraune Unterlage für ‚creamcheese und Lox‘, der jüdischen Frühstücksspezialität, waren an jenem Tage grün.“”
“„La belle ville Montreal: Es vereint die Vorzüge französischer Lebensart mit den besten Eigenschaften Nordamerikas. Denn selbst die Bagels sind in Montreal noch etwas besser als in New York.“”
FormenBeigel(variant) · Bagel(nominative, singular) · Bagels(nominative, plural) · Bagel(nominative, plural) · Bageln(nominative, plural) · Bagels(genitive, singular) · Bagel(genitive, singular) · Bagels(genitive, plural) · Bagel(genitive, plural) · Bageln(genitive, plural) · Bagel(dative, singular) · Bagels(dative, plural) · Bageln(dative, plural) · Bagel(accusative, singular) · Bagels(accusative, plural) · Bagel(accusative, plural) · Bageln(accusative, plural)