[ˈbeːzn̩]
HerkunftVorformen von Besen sind seit dem 8. Jahrhundert belegt und waren: Das mittelhochdeutsche bes(e)m(e) das althochdeutsche bes(a)mo, das altsächsischwe besmo aus dem dem westgermanischen *besmōn- m. Auch das altenglische und altfranzösische besma. Das Wort ist ein Nomen instrumenti (Instrumentalbildung) 'Feger, Kehrer' zu einer nicht fassbaren indogermanischen Wurzel *bʰes- 'fegen, reinigen'.
- Arbeitsgerät zur Reinigung, auf welchem Borsten (aus Tierhaar oder Kunststoff) auf einem Träger, Schaft (aus Holz, Kunststoff oder Metall) aufgebracht und das mit einem Stiel versehen ist; in der einfachsten Form Reisigbündel, Rutenbündel oder Strohbündel mit oder ohne Stiel
“„In die Ecke,” — aus „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)
- abwertend für ein zänkisches, streitsüchtiges Kind oder zänkische, streitsüchtige Frau
“Da hast du aber einen Besen geheiratet!”
- ein Anschlagmittel aus gebündelten Stahldrähten beim Schlagzeug und anderen Perkussionsinstrumenten
“Die Besen kommen vor allem im Jazz zum Einsatz.”
- SwabianKurzbezeichnung für eine Besenwirtschaft
“Nach der Besichtigung könnten wir ja noch in einem Besen einkehren.”
- derbe Bezeichnung für das männliche Glied
FormenBesen(nominative, singular) · Besen(nominative, plural) · Besens(genitive, singular) · Besen(genitive, plural) · Besen(dative, singular) · Besen(dative, plural) · Besen(accusative, singular) · Besen(accusative, plural)
Quelle: Wiktionary