[ˈɡeːbn̩], [ˈɡeːbm̩]
HerkunftErbwort von mittelhochdeutsch geben ^(→ gmh), zu althochdeutsch gëban ^(→ goh) in der ursprünglichen Bedeutung „bringen, reichen; nehmen“
- jemandem etwas reichen beziehungsweise in die Nähe oder Hände legen
“Er gibt seiner Freundin die Jacke.”
“Gib mir bitte die Schere.”
“Bittet, so wird Euch gegeben; suchet, so werdet Ihr finden; klopfet an, so wird Euch aufgetan.”
- impersonalda sein; vorhanden sein
“Wo gibt es billige Kinderkleidung?”
“Dieses Jahr gab es schon sehr früh neue Kartoffeln.”
“Oh, hallo. Dich gibt es also auch noch?”
- etwas an oder in etwas tun
“Zum Pochieren von Eiern soll man einen kräftigen Schuss Essig in das Kochwasser geben.”
“Zuletzt geben Sie das Dressing an den Salat.”
- reflexivelangsam weniger werden; schwächer werden; nachlassen, bis es verschwunden ist
“Mit der Zeit gibt sich sogar der Schmerz.”
“Mach' dir nicht so viele Sorgen um die Pusteln, das gibt sich wieder.”
Formengebe(present) · gibst(present) · gibt(present) · gab(past) · gäbe(subjunctive-ii) · gib!(imperative, singular) · gebt!(imperative, plural) · gegeben(participle-2, perfect) · haben(auxiliary, perfect) · geben(active, infinitive, present) · gegeben haben(active, infinitive, perfect) · gegeben werden(processual-passive, infinitive, present) · gegeben worden sein(processual-passive, infinitive, perfect) · gegeben sein(statal-passive, infinitive, present) · gegeben gewesen sein(statal-passive, infinitive, perfect) · zu geben(active, extended, infinitive) · gegeben zu haben(active, extended, infinitive) · gegeben zu werden(processual-passive, extended, infinitive) · gegeben worden zu sein(processual-passive, extended, infinitive) · gegeben zu sein(statal-passive, extended, infinitive)