[ɡəˈfɛːs]
Originmittelhochdeutsch gevǣze ^(→ gmh), althochdeutsch gifāzi ^(→ goh), eigentlich: „Ausrüstung, Schmuck“, unter dem Einfluss von Fass zur heutigen Bedeutung entwickelt; belegt seit dem 11. Jahrhundert
- generalein Behälter, in dem Stoffe verschiedener Beschaffenheit aufbewahrt und transportiert werden können
“Schnell, irgendein Gefäß, um das Wasser aufzufangen!”
“„Der letzte Rest der Kraft rann aus ihm wie Wasser aus einem Gefäß.“”
“„Hamid nahm das Gefäß und öffnete es.“”
- schlauchförmiger Leitungsabschnitt für Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphflüssigkeiten
“Ihre Gefäße machen mir Sorgen.”
“„Das ist nach wie vor nicht machbar, ein verkalktes Gefäß so hinzubekommen, dass es wieder gesund ist.“”
“„Unter dem Mikroskop zeigen sich dabei sogar kleine Gefäße, durch die Saurierherzen einst das Blut pumpten.“”
- eine röhrenförmige Leitungsbahn, die dem Transport von Wasser und Nährsalzen dient
“Gefäßbündel bestehen aus Gefäßen und langgestreckten, röhrigen, prismatischen oder spindeligen Zellen.”
- der Griff einer Blankwaffe wie Schwert, Degen oder Säbel
“Die Form des Gefäßes (Griffes) ist dagegen nicht Bestandteil der Spatha-Definition.”
FormsGefäss(alternative, Switzerland, Liechtenstein) · Gefäß(nominative, singular) · Gefäße(nominative, plural) · Gefäßes(genitive, singular) · Gefäße(genitive, plural) · Gefäß(dative, singular) · Gefäße(dative, singular) · Gefäßen(dative, plural) · Gefäß(accusative, singular) · Gefäße(accusative, plural)
Source: Wiktionary — CC BY-SA 4.0